Gehakt ist nicht gefangen…

Komische Überschrift – aber so ist es nun mal, und dafür gibts auch kein „Petri“…
Diesen Marmorkarpfen hakte ich beim Gummfischangeln in der Donau an der Flosse, konnte ihn nach einem doch recht anstrengenden Tauziehen dann aber sicher landen.
Auf Grund der Kälte gab’s nichts weiter als ein schnelles Foto, das ich euch hiermit nicht vorenthalten will.
Die Ausmaße des Fisches würde ich auf ca. 110cm und rund 40 Pfund schätzen.
Da keine wirkliche anglerische Leistung hinter dem „Fang“ steht, freue ich mich auch nicht wirklich, aber es war für mich immerhin der erste Fisch dieser Art, von daher bleibt zumindest das Erlebnis an einem kalten Wintertag in Erinnerung!

Neuer Platz – neues Glück!

An den bewährten Spots läuft es momentan eher schleppend, vielleicht passt der Wasserstand einfach nicht, möglicherweise ist aber auch der steigende Befischungsdruck eine der Hauptursachen. Wenn immer und immer wieder verschiedenste Fischimitationen das Wasser durchkämmen, lernen die Fische schnell dazu und meiden diese Bereiche.
Deshalb die Devise, ausgetretene Pfade zu verlassen: Neuer Platz – neues Glück! Und es sollte sich auszahlen, nach einem Fehlbiss konnte ich nur wenige Würfe später diesen Hecht von exakt 100cm landen.
Beim Hakenlösen gab es dann einen kleinen „Unfall“, so dass der Fisch letztlich mit 3 tiefen Risswunden am Zeigefinger teuer erkauft war, was die Freude aber nicht wirklich schmälerte!

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In the cold November rain – und sie beißen noch!

Ob es ein erstrebenswertes Gefühl ist, sich nachts um halb eins im strömenden und kalten Regen ein zähes Ringen mit einem solchen Flusskämpfer zu liefern, muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich ist es das! Schließlich scheint mir dieser markante 33 Pfund Schuppi ein durchaus angemessener Lohn dafür.  Den Motivationsbogen muss man allerdings selbst immer wieder nachspannen, gerade unter solchen Bedingungen. 
Denn hart ist in erster Linie das Zusammenpacken frühmorgens um 5:30 Uhr, um sich auf den Weg in die Arbeit zu machen – ein breites Grinsen bleibt dennoch, wenn man schließlich am Schreibtisch sitzt und die Nacht noch einmal Revue passieren lässt…

Frost is my friend!

Endlich zeigt sich der Herbst – zumindest durch meine Spinnanglerbrille betrachtet – von seiner frostigen Seite. Denn ich liebe diese kalten, einsamen und beruhigenden Abende am Wasser, an denen sich die Rutenringe mit jedem Wurf weiter mit Eiskristallen zusetzen. Jeden Biss muss man sich nun hart erarbeiten, kontaktlos zu bleiben ist die Regel, nicht die Ausnahme. Umso erfüllender, wenn es dann doch wieder einen harten Einschlag in der Rute gibt!
Diesen kugelrunden 81cm Zander konnte ich an einem unserer Karpfen-Futterplätze dazu überzeugen, den Gummifisch zu inhalieren. Mit Sicherheit hat er dort vorher schon den ein oder anderen Weißfisch verdrückt…

Guten Morgen!

Eine sehr kalte Nacht mit -3° liegt hinter uns, und bis jetzt außer einer Brachse kein Fisch. Der Winter steht spürbar vor der Tür, und das Angeln wird in diesen Monaten zum vollkommenen Glücksspiel. Der geneigte Angler schlägt sich neben Kälte und Erfolglosigkeit auch noch mit der Dunkelheit herum, und man muss sich schon mehr überwinden als in den anderen drei Jahreszeiten, um auch wirklich ans Wasser zu gehen.

Dafür wird man aber auch belohnt, selbst ohne Fisch:
Es ist die Ruhe und solche Momente, die das Angeln um diese Jahreszeit zu einem besonderen Reiz machen!